Macht der Gewohnheiten…

„Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt“
Reinhard Sprenger

Gewohnheiten gehören zu unserem Leben. Wir unterscheiden zwischen Gefühlsgewohnheiten, Denkgewohnheiten und Verhaltensgewohnheiten. Weisst du an welchem Fuß du dir den Schuh zuerst anziehst? Wir können beim Autofahren gleichzeitig andere Dinge denken, ohne dass wir das Kuppeln, Gas geben oder Bremsen bewusst koordinieren müssen. Jedes Mal, wenn man vielleicht eine Spinne sieht, bekommt man Angst oder man „läuft“ immer wieder in einer bestimmten „Denkschleife“. Die Gewohnheiten geben uns in vielen Bereichen Sicherheit und durch stetiges Üben auch die Möglichkeit, dass wir etwas vertiefen und differenzierter lernen. Es erleichtert vieles in unserem Leben. Wir können von dem konzentrierten Lernprozess auch wieder loslassen und in andere Ebenen vordringen, wie wir es beim Praktizieren der Lift Qi Up Pour Qi Down Methode tun.

Betrachte einen Tag in deinem Leben und deine Gewohnheiten. Findest du Gewohnheiten, die sich „verselbstständigt“ haben oder zu mehr geworden sind, als es dir angenehm ist? Das kann die Tasse Kaffee sein, die zu viel ist. Wie reagiere ich, wenn ich verärgert bin? Greife ich zu Schokolade? Reagiere ich immer wieder auf gleiche Weise auf eine Situation, obwohl ich es lieber anders hätte? Gerade im Januar hören wir von vielen guten Vorsätzen, die nach und nach wieder versiegen.

Mache den Selbsttest, kannst du es schaffen? Suche dir eine Gewohnheit aus, die du für mindestens 21 Tage ändern möchtest, je länger desto besser.  Formuliere dein Ziel ganz konkret und beginne sofort. Beobachte wertfrei wie es sich anfühlt, was es mit dir macht und halte durch! Vielleicht verbindest du das Ändern einer Gewohnheit mit einem Entgiftungsprogramm des Körpers. Unterstützend kann dir eine Qigong Übung deiner Wahl dabei helfen. Und im Qigong machen wir einen Gong daraus mit 100 Tagen. Hun Yuan Ling Tong.