Weihnachtsblog von Barbara Schilling

Gesegnete, friedvolle Weihnachten 2017

Liebe Qi-Familie, Liebe Freunde,

im Qi-Feld verbunden segnen wir uns und andere Menschen, nicht nur an Weihnachten. Wir haben gelernt, das Qi-Feld wahrzunehmen und bewusst und liebevoll für uns und andere zu nutzen. Wir haben dabei erfahren, dass es uns hilft, unsere Mitte und unseren inneren Frieden zu finden und zu stabilisieren. In unruhigen Zeiten fällt es uns manchmal schwer an die Kraft der Liebe und den Frieden zu glauben. Dafür ist auch das Qi-Feld oder auch eine liebevolle Gemeinschaft da, um uns immer wieder zu stärken.

Weihnachten hilft uns, die Hoffnung und den Glauben aufrecht zu erhalten, dass es irgendwann Frieden geben wird und die Liebe siegt. In dem Zusammenhang höre ich immer wieder „Ich wünschte das wäre wahr, aber komm, die Menschen haben doch immer alles vermasselt“.

Hierbei frage ich mich “ Was ist meine Wahrheit?“. Haben wir uns nicht alle gefunden und haben wir nicht alle schon Erlebnisse gehabt, die uns in schweren Situationen diesen Frieden haben erleben lassen? Wie kann das sein? Die Quantenphysik lehrt uns bereits, dass wir durch unsere Aufmerksamkeit, unsere Beobachtung eine Situation beeinflussen können. Das bedeutet im übertragenen Sinne, frei nach Lee Carroll aus „der neue Mensch“: „Wenn wir von anderen nicht viel erwarten, dann werden wir von ihnen auch nicht viel bekommen. So funktioniert jedes Bewusstsein auf dem Planeten, insbesondere in der heutigen Zeit. Unsere Erwartungen sind das Ruder für das Boot unseres Lebens. Wenn wir Sturm erwarten, wird er kommen. Erwarten wir Güte, obwohl noch keine Lösung in Sicht ist, dann kreieren wir in Wirklichkeit die Lösung durch unsere Erwartungen. Das ist Metaphysik.“

Hierzu zwei wunderbare Geschichten aus „Shaolin“ von Dr. Thomas Späth:

1) Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Die Nacht hatte sich über das Land gesenkt und das Feuer knackte. Nach einer langen Weile des Schweigens sagte der Alte zu seinem Enkel: „Weißt du, manchmal fühle ich mich als wenn zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend“. Nach einer Weile des Schweigens fragte der Junge den Großvater nachdenklich „ Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen“ – Der Wolf, den ich füttere, antwortete der Alte

2) Vor den Toren einer Stadt saß ein alter Mann: Jeder, der in die Stadt wollte, kam an ihm vorbei. Eines Tages fragte ein Fremder den Alten: „Sag mir, Alter, wie sind die Menschen hier in der Stadt?“ – „Wie waren sie denn dort, wo du zuletzt warst?“, fragte der Alte zurück – „Schrecklich. Sie waren gemein, unfreundlich, keiner half dem anderen“ – „So fürchte ich, werden sie auch hier sein“ so der Alte. Dann kam ein anderer Fremder und stellte auch diese Frage: „Sag wie sind die Menschen hier?“ – „Wie waren sie denn dort, wo zu zuletzt warst?“ lautete wieder die Gegenfrage. – „Wunderbar, ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Sie waren freundlich, großzügig und stets hilfsbereit“ – „So etwa werden sie auch hier sein…..“, meinte der Alte.

In diesem Sinne wünsche ich uns die Fähigkeit positive, liebevolle, segnende, mitfühlende Gedanken auszusenden, egal wie chaotisch es im Außen sein mag, um liebevolle und friedvolle Lösungen zu erschaffen. Mit anderen Worten „Gesegnete Weihnachten“ nicht nur zu Weihnachten.

HUN YUAN LING TONG  und ein liebevolles Neues Jahr 2018

Barbara